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Startschuß zum Praxistest für das Mikro-Depot

Lastenfahrrad statt Transporter - wie funktioniert das in der Praxis?

Stunde der Wahrheit für das Mikro-Depot: Die KEP-Unternehmen DPD und GLS setzen unter wissenschaftlicher Leitung der Technischen Hochschule Nürnberg Lastenräder in der Innenstadt und in einem Wohngebiet von Nürnberg ein. Unterstützt wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr sowie von der IHK Nürnberg für Mittelfranken und der Stadt Nürnberg. Der offizielle Startschuss zum Praxistest fiel am 16. März 2017 in Nürnberg.

Das „Pilotprojekt zur nachhaltigen Stadtlogistik durch KEP-Dienste mit dem Mikro-Depot-Konzept auf dem Gebiet der Stadt Nürnberg“ schreitet weiter voran und testet ab jetzt, wie Lastenfahrräder die sogenannte letzte Meile optimieren.

Nach den überzeugenden Ergebnissen der ersten Projektphasen haben sich die KEP-Unternehmen DPD und GLS entschieden, das Mikro-Depot-Konzept auch in der Praxis auf Herz und Nieren zu prüfen. Dazu haben beide Unternehmen in mehrere Lastenfahrräder investiert und dezentrale Umschlagpunkte im Zustellgebiet eingerichtet. Der Praxistest wird in den nächsten Monaten zeigen, ob die berechneten ökonomischen und ökologischen Einsparungen auch in der Realität zutreffen.

Statements in der Pressekonferenz am 16.03.2017 gaben Staatsminister Joachim Herrmann, Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, Christian Vogel, 2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Michael Fraas Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Prof. Dr. Ralf Bogdanski - Technische Hochschule Nürnberg, Gerd Seber - DPD Deutschland GmbH, Dr. Martin Hermesch - GLS sowie Ulrich Schaller, IHK Nürnberg für Mittelfranken und Dr.-Ing. Werner Enser, CNA e.V.

Einige Impressionen "Startschuß zum Praxistest für das Mikro-Depot"
(Bildquelle Fuchs / CNA e.V.)